UTAC-CERAM
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Einbauer von Alkohol-Wegfahrsperren werden (LOPPSI2)

Sie möchten ein unabhängiger Einbauer von Alkohol-Wegfahrsperren werden? Unsere Teams erklären Ihnen gerne das Qualifikationsverfahren.

Das Gesetz LOPPSI2 (Orientierung und Planung für die Leistung der Straßensicherheit) sieht vor, dass der Verursacher eines Alkoholdelikts am Steuer auf seine Kosten eine Alkohol-Wegfahrsperre in sein Fahrzeug einbauen lassen muss (Art. 41-2 der Strafprozessordnung). Das heißt also, der Verursacher des Delikts muss sein Fahrzeug durch einen zugelassenen Installateur mit einer Alkohol-Wegfahrsperre versehen lassen.

Professionelle Installateure, die diese Geräte in Fahrzeuge einbauen, die nicht serienmäßig damit ausgestattet sind, werden unter Anwendung des Artikels L. 234-17 der Straßenverkehrsordnung vom Präfekten jenes Departements, in dem der Firmensitz des Installateurs liegt, bzw. in Paris, vom Polizeipräfekten, für einen Zeitraum von fünf Jahren zugelassen.

Antrag auf Zulassung

Der Antrag auf Zulassung muss entweder von der physikalischen Person bzw. vom gesetzlichen Vertreter der juristischen Person, die die Zulassung beantragt, abgegeben werden. Er muss folgende Elemente beinhalten:

  1. Eine Kopie des gültigen Personalausweises oder Reisepasses und gegebenenfalls eine Kopie der Eintragung ins Handelsregister, wenn es sich um eine physikalische Person handelt, bzw. einen Auszug „K bis“ („L bis“, wenn es sich um einen angeschlossenen Betrieb handelt) mit einem Alter von höchstens drei Monaten, sowie ein Exemplar der Statuten, wenn es sich um eine juristische Person handelt.
  2. Bei Personen, die nicht aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder einem Staat stammen, der ein Abkommen mit dem Europäischen Wirtschaftsraum hat, einen Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer professionellen Tätigkeit berechtigt.
  3. Die Erstellung einer SIRET- oder SIREN-Nummer (französische Firmen-Identifikationsnummern) sowie eines für den Handel mit und Dienstleistungen an Automobilen relevanten NAF- oder APE-Codes.
  4. Die gültige Bescheinigung der Qualifikation durch die UTAC


Für die Erteilung der Qualifikation vergewissert sich die UTAC vom Vorhandensein ausreichender Maßnahmen und Verfahren, die in der Verordnung vom 13. Juli 2013 erwähnt sind.

Hierzu überprüft die UTAC insbesondere das Vorhandensein eines Qualitätsmanagementsystems (ISO-9001- oder ISO/CEI-17020-Zertifizierung; andernfalls muss die UTAC eine Anfangs-Evaluierung durchführen) sowie die für die Konformität der Einrichtung notwendigen Vorkehrungen.